BDSM-Anfänger haben den persönlichen Spaß am Lustschmerz für sich entdeckt und möchten in dominanten oder devoten Rollen völlig neue Sex-Erfahrungen machen. Damit der Schmerz aber auch lustvoll bleibt, gilt es einige Regeln und Tipps zu beachten.

Sich zu BDSM bekennen
Menschen, die ihre Vorliebe für BDSM erkannt haben, fällt es oftmals schwer, sich offen dazu zu bekennen, wird doch die Szene von vielen mit einem kritischen Auge betrachtet. Die gesellschaftliche Mehrheit verurteilt BDSM als pervers und lehnt sie ab.
Nichtsdestotrotz: Das Netzwerk hat sich enorm ausgeweitet. Vielerorts gibt es mittlerweile sogar Beratungsstellen. Man braucht sich also nicht scheuen, offen zu seiner Neigung zu stehen.
BDSM erfordert viel Empathie
Natürlich sollte Sex generell von Einfühlsamkeit und gegenseitigem Respekt geprägt sein.
Ob Bondage, Strafbock oder besondere Fetisch-Neigungen: Für SM-Spiele ist Empathievermögen in besonderem Maße gefragt. Praktiziert man BDSM zum ersten Mal, z.B. in einem SM-Studio, sollte der Sex-Partner darüber in Kenntnis gesetzt werden. So kann er sich viel besser auf den Neuling einstellen. Vorab sollte geklärt werden, was den Anfänger erwartet, was er selbst wünscht und wie dies am besten umgesetzt werden kann.
Tipps und Tricks gibt es zudem von unseren Usern in der Gruppe für BDSM-Anfänger.
Der Kodex der BDSM-Szene: SSC
Um alle Beteiligten zu schützen, hat sich in der Szene der Grundsatz SSC etabliert. Damit sind die drei wichtigsten Merkmale für SM-Spiele beschrieben: safe, sane, consensual – sicher, gesund, einvernehmlich.
Es geschieht nur das, was beide auch wollen, auf freiwilliger und einverstandener Basis. In Gesprächen diskutieren die Akteure, wie ihre Neigungen und Abneigungen aussehen. Nur so können Lust und Ekstase vollkommen genossen werden.
Außerdem werden sogenannte Safewords festgelegt. Sollten doch mal Grenzen überschritten werden, weiß der Dominante, dass es dem Devoten jetzt zu weit geht und ggf. abgebrochen werden muss. Sicherheit steht an oberster Stelle.



