24.02.2016

Spanking
Die Lust am Hintern versohlen

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Spanking ist ein englischer Ausdruck, der das Schlagen auf das Gesäß mit der flachen Hand beschreibt. Im erotischen Sinne meint Spanking eine Spielart des BDSM. Je nach Neigung und Situation wird Spanking zur Luststeigerung bzw. als Erziehungs- und Bestrafungsmaßnahme eingesetzt.

 
Im JOYclub findest du alles, was das BDSMler-Herz begehrt! © VikaValter, istockphoto.com
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Woher kommt der Begriff Spanking?

Ursprünglich stammt die Bezeichnung aus englischen Schulen, in denen Schüler für Fehlverhalten durch Schläge mit dem Rohrstock auf ihr Gesäß gezüchtigt wurden. Bis heute ist ein gängiges Synonym für Spanking unter Liebhabern dieser Praktik deshalb der Begriff englische Erziehung.

Gleiches gilt für die Ausdrücke Caning, Flogging oder Paddling. In deutscher Umgangssprache taucht auch immer wieder der Begriff Versohlen auf.

Wie steigert Spanking die sexuelle Erregung?

Spanking kann dem Sub Lust bereiten oder für dessen Bestrafung eingesetzt werden.
Spanking kann dem Sub Lust bereiten oder für dessen Bestrafung eingesetzt werden.

Die Methode, einen Partner durch Schläge auf den Hintern sexuell zu stimulieren, beschränkt sich nicht nur auf die Liebhaber des BDSM. Leichte Schläge finden insbesondere in der Phase des Vorspiels auch unter sogenannten "Vanilla-Paaren" ihre Anhänger.

Es gibt mehrere wissenschaftliche Erklärungen für diesen Umstand: So sollen die Schläge zum einen die Durchblutungsgeschwindigkeit im Körper erhöhen und dadurch die ohnehin schon vorhandene Erregung vergrößern, zum anderen den Körper aber auch für alle äußeren Reize sensibilisieren und dadurch die Lust an jeder Berührung erhöhen.

Was hat Spanking mit BDSM zu tun?

Im BDSM-Bereich haben diese Erklärungen jedoch keine Gültigkeit mehr. Ist ein Schlag unter einem Vanilla-Paar zu heftig, vergeht durch den Schmerz die Lust. Um diesen geht es jedoch gezielt bei BDSM-Liebhabern. Spanking wird häufig als Spielart verwendet, in der der dominante den devoten bzw. masochistischen Part durch die Hinzufügung von Schmerzen bestraft, erzieht oder höchste Lust bereitet.

Ist der Sub überwiegend devot, genießt also das Gefühl der Unterwerfung, muss der Top darauf achten, nicht zu heftig zu schlagen. Diese Spielart dient in diesem Fall dazu, die Dominanz des Tops dadurch zu zeigen, dass er über die Macht verfügt, dem Sub Schmerzen zuzufügen. Ist dieser jedoch überwiegend masochistisch und zieht seine Lust aus dem Schmerz, so hat der Top auch einen größeren Spielraum hinsichtlich des Zufügens von Schmerzen beim Spanking.

Wichtig ist allerdings, dass die Schläge mit Bedacht und Übung ausgeführt werden. Es gibt eine Reihe von Tabu-Zonen am menschlichen Körper (insbesondere die Nierengegend, Kopf, Hals, Gelenke und Wirbelsäule), die aufgrund des hohen Verletzungsrisikos unter keinen Umständen bespielt werden dürfen.

Warum Spanking zum Kopforgasmus führen kann

Beim Spanking kann der Sub einen angenehmen Rauschzustand erreichen, der als "Fliegen" bzw. "Subspace" bzw. "Headspace" bezeichnet wird. Bei dieser Art Kopforgasmus vergisst der Sub alles um sich und versinkt in einem ekstatischen, fast schon tranceähnlichen Zustand.

Bis zum Erreichen des Subspace ist meist eine längere Spanking-Session nötig. Ursachen sind hierbei vermutlich die bei körperlichen Schmerzen ausgeschütteten Endorphine und der erhöhte Adrenalinspiegel.

Welche Spielzeuge eignen sich fürs Spanking?

Fürs Spanking eignet sich alles, womit sich lustvoll versohlen lässt. Zum Beispiel der gute, alte Teppichklopfer.
Fürs Spanking eignet sich alles, womit sich lustvoll versohlen lässt. Zum Beispiel der gute, alte Teppichklopfer.

Beim Spanking können diverse Spielzeuge zum Einsatz kommen, die verschieden starke Schmerzen hervorrufen. Zu Beginn des Spiels findet die Anwärmphase des Gesäßes statt. Diese wird mit der Hand und/oder einem Paddle durchgeführt. Danach folgen meist leichte Peitschenschläge, die von schmerzhafteren (z.B. mit einem Flogger) abgelöst werden können.

Je nach Lust des Tops können auch Reitgerten genutzt werden. Ein Spanking endet oftmals mit dem Rohrstock. In Spielen mit extremen Masochisten kann auch eine Bullenpeitsche den Abschluss bilden.