Bei dem Februar-Motiv unseres JOYclub-Kalender 2008 handelt es sich um ein Bild des Fotografen Toni Kretschmer alias nightvisions.
Er ist Maschinenbaustudent der TU Dresden und als professioneller Fotograf tätig. Eines seiner größten Projekte in vergangener Zeit war der "Geist ist geil!" Kalender 2008.
Dieser Künstler liebt es verspielt und probiert gern neue Ideen aus. Er legt viel Wert auf unterschiedliche Hintergründe und interessante, außergewöhnliche Locations.
Zur Person
Toni Kretschmer wurde am 19. Juli 1980 in der Nähe von Berlin geboren, wo er auch den größten Teil seiner Kindheit verbrachte.
Nach seinem Abitur in Peine zog es ihn zum Studieren nach Dresden. Dort möchte er sein Diplom in Maschinenbau schreiben. Jedoch legt nightvisions derzeit eine künstlerische Pause ein und widmet sich ganz dem professionellen Fotografieren.
Zwischendurch tätigt er viele Nebenjobs, wie Konferenztechniker, Kellner, Sanitäter und noch einige mehr.
Sein Weg
Vor zwölf Jahren verzauberte ihn ein Freund mit der Fotografie. Anfangs schoss er seine Bilder mit einer Praktica s/w. Im Keller eines Bekannten hatte er dann die Möglichkeit, seine Aufnahmen selbst zu entwickeln, was einen handfesteren Bezug zu den Bildern herstellte - im Gegensatz zur heutigen Digitalfotografie.
Dieses Hobby hatte jedoch ein wenig nachgelassen, da er viel Zeit mit Abitur, Bundeswehr und Studium verbrachte. Erst durch die Partyfotografiemanie und der damit verbundenen Digitaltechnik ist Toni vor fünf Jahren wieder zum Intensivieren gekommen.
Er dachte sich: "Was die Partyfotografen können, kann ich auch und sicher auch besser". So legte sich nightvisions eine kompakte Digitalkamera zu und bald darauf eine digitale Spiegelreflexausrüstung.
Darauf hin machte er ein eigenes kleines Portal auf. Doch der Party- und Konzertbereich reizte ihn nicht wirklich. Er ließ sich mehr von den Mode- und Männermagazinen inspirieren und hat nun seine Passion in der People-, Fashion- und Aktfotografie gefunden.
Seine Schwerpunkte
Im Tagesgeschäft nutzt der Künstler natürlich immer wieder dieselben Motive, da sie einfach und schnell zu realisieren sind - wobei er immer gern auf die Ideen und Wünsche der Kunden eingeht.
Toni probiert wahnsinnig gern neue Ideen aus und mag es überhaupt nicht, etwas nachzustellen, außer es ist wirklich unvergleichbar. Auch legt er sehr viel Wert auf unterschiedliche Hintergründe und interessante, außergewöhnliche Locations wie zum Beispiel alte Industriegelände und Ruinen.
Sein Stil
Er mag es, wenn das Motiv verspielt und sexy rüberkommt. Es muss einen Ausdruck und vor allem Charakter haben. Das versucht er stets bei seinen Aufnahmen zu realisieren. Das funktioniert allerdings auch nur, wenn das Model nicht verkrampft ist. Deswegen gibt nightvisions sich alle Mühe, eine lockere Atmosphäre zu schaffen, da die meisten "nicht professionellen" Models bzw. Kunden noch eine gewisse Scheu haben.
Damit diese fällt, lockert er seine Shootings immer mit etwas Musik auf. Das inspiriert seine Arbeit und auch das Model. "Oft lasse ich die Models anfangs tanzen, um locker zu werden", so nightvisions.
Toni findet die Bildbearbeitung in der Digitalfotografie sehr wichtig. "Wenn man schon die Möglichkeit hat, Menschen zu perfektionieren, dann sollte man diese auch nutzen. Natürlich je nach Motiv und Intention mehr oder weniger".
Veröffentlichungen
Die wichtigsten Veröffentlichungen waren der "uniAKTzente" Kalender 2007 der TU-Dresden, dem er, neben drei weiteren Fotografen, seine Arbeiten zur Verfügung gestellt hat und später mit dem Team herausbrachte, sowie ein Motorradkalender "WHEELicious" den er ebenfalls für 2007 mit einem Kollegen veröffentlicht hat.
Und zu guter Letzt der Geist ist geil 2008, ebenfalls ein Aktkalender der TU-Dresden, bei dem Toni der künstlerische Leiter war. Ansonsten kann man seine Konzert- und Eventbilder monatlich im FRIZZ-Magazin Dresden und DD-Inside Magazin begutachten.
Ausblick
Momentan ist für 2008 die Fortsetzung des Aktkalenders der TU-Dresden geplant. Des Weiteren möchte nightvisions seine Motivauswahl weiter optimieren.
Auch ist ein größeres Studio in Planung, um mehr Möglichkeiten bei Shootings bieten zu können, denn sein derzeitiges kleines Atelier mit Himmelbett empfindet er als sehr handlungseinschränkend. Zudem sollen dieses Jahr noch Workshops stattfinden. Alle weiteren Projekte ergeben sich bei ihm meist kurzfristig.

























