05.07.2011

Rock 'n' Roll und Motorenöl

Scharfe Kurven auf heißen Rädern

Der Fotograf Richard Gode inszeniert die scharfen Kurven seiner Models bei seinen Shootings am liebsten gemeinsam mit den heißen Kurven von Oldtimern. Dabei setzt er sie bevorzugt erotisch in Szene, will aber eher andeuten als enthüllen. Ganz oder teilweise nackte Mädchen findet man also weniger in dieser Fotoreihe.

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Der Fotograf des kurvenlastigen Shootings

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Richard Gode wurde 1967 in Bochum geboren und ist gelernter Siebdrucker mit Fachoberschulreife in Gestaltung und zudem gelernter Werbefachmann. Schon früh widmete er sich der Kunst und beschäftigte sich sowohl mit der Fotografie als auch der Malerei. Doch irgendwann legte er das Fotografieren eine ganze Weile ad acta.

Nach dieser längeren Fotografiepause gab er vor vier Jahren vor allem seine Abwehrhaltung gegen die Digitalfotografie auf und entdeckte deren kreativen Vorteile für seine Fotoarbeiten.

 
 
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Erotische Trash- & Subkulturfotografie mit Hang zu On-Location Shootings

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Richard suchte in den 80ern die Locations für seine People- und Industrialfotografie vor allem in der deutschen Stahlhochburg, dem Ruhrgebiet, und fand hier dank alter Fabrikhallen, Schrottplätze und den Halden der großen Stahlwerke vielfältigste Hintergründe.

Diese Vorliebe für Industrielocations und die damals von ihm exerzierte Trash- und Subkulturfotografie hat sich Richard bis heute erhalten, auch in Bezug auf die erotische Fotografie.

 
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Daraus ergibt sich natürlich ein offensichtliches Faible für On-Location Shootings. Die Studiofotografie ist Richard zu begrenzt in ihren Möglichkeiten und er nutzt das Umfeld seiner Locations einfach zu gerne als Nebendarsteller, um damit mehr Atmosphäre und Inhalt zu transportieren. Seine Lieblingslocations: 50er Jahre Werkstätten, Reifenwerkstätten, Autokinos, Industrielocations, Musikclubs, Abrisshäuser und alles im Umfeld des Rotlichtmilieus. Diese Schauplätze und seine Models setzt er bevorzugt mit einer dunkleren Lichtsetzung in Schwarz/Weiß oder im Stil der Bilder der 50er Jahre koloriert um.

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Rebellion und Oldtimer

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Richard: "Wir lebten in den 80ern unseren eigenen Stil der jugendlichen Rebellion. Wir hatten unsere Klamotten, unsere Musik, unsere Partys. Wir fühlten uns gut und einzigartig in unserem Style als Outlaws, waren Psychobillys, Rockabillys, Mods oder Rocker.

Und zu diesem Style gehörten auch immer Autos oder Motorräder. So individuell wie wir uns fühlten, sollten auch unsere motorisierten Fortbewegungsmittel sein. Oldtimer verschiedenster Couleur - Voraussetzung: nicht zu teuer - eigene Arbeit reinstecken inbegriffen. In den meist großen Oldtimerinnenräumen konnte sich die von uns geliebte Musik erst so richtig entfalten und sorgte für eine einzigartige Verbindung aus Fahrgefühl und Musik.

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Diese Faszination für Oldtimer, die heute alle von Freunden für meine Shootings zur Verfügung gestellt werden, floss schnell in meine Fotografie ein. Für wen sind Autos und Frauen denn keine magischen Anziehungspunkte? Es geht um das Lebensgefühl auf der Überholspur. Lebe deine Lust, lebe deine Begierden, denk nicht an morgen und vergiss die Nachbarn."

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Ein erotisches Shooting mit Richard

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Vor jedem Shooting muss Richard natürlich die Location und den Oldtimer organisieren. Dann tauscht er sich weit im Vorfeld mit dem Model aus, um die Wünsche und Vorstellungen an das Shooting abzugleichen und auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Vor Ort wird dann das Licht aufgebaut und der Oldtimer wird in der 50er Jahre Werkstatt oder einem Hinterhof platziert. Ist alles aufgebaut und steht die Technik, geht es los. Dabei ist es Richard wichtig, dass die Fototechnik einwandfrei funktioniert (was er so früh wie irgend möglich abklärt), damit er sich voll und ganz auf die ständige Kommunikation mit und die freundliche Fürsorge für sein Model einstellen kann.

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Dies ist ihm immens wichtig, denn nur so können sich die Models wohl fühlen, sich entspannen und das liefern, was er von ihnen gerne sehen möchte: Selbstbewusst sollen sie ihre erotischen Waffen zeigen und einsetzen, die ultimative Verkörperung der Outlawtrashbitch sein - schön mit Kippe im Mundwinkel.

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Denn laut Richards Erfahrung fühlen sich auch abgebrühte Models manchmal unbehaglich (gerade bei Aktaufnahmen), wenn sie sich nackt vor ihm, seinem Gehilfen, dem Werkstattbesitzer etc. präsentieren "müssen". Doch fühlt sich das Model wohl und sicher, strahlt es fast von alleine das aus, was der Fotograf abbilden möchte.

Ein wichtiger Bestandteil der Shootings mit Richard ist Musik: "Wenn Rock 'n' Roll, Ska oder 60ties Musik aus den Boxen dröhnt, ist das die Schmiere im Getriebe." Und last but not least ist die wohl wichtigste Zutat bei Richards Shootings die Spontaneität … und da ist es immer am Besten, wenn sich das Model wirklich mit dem identifizieren kann, was es vor seiner Kamera verkörpert/verkörpern will.

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Kommentare

scharf ist richtig

Die Babes sind scharf und die Fotos geil. Alles paletti, doch ! *bravo* *top2* *bravo* Man will ja nicht ausschliesslich den tiefsinnigsten Ebenen der Kunst widmen. *yo* *zig* *yo*

aber, aber lieber MK...
dies ist keine studie der gesellschaft, es geht um bilder!
und das wir davon inzwischen etwas gefrustet sind liegt in der natur des gezeigten materials...weil viel grund zur freude gibt es dabei ja nicht!
Find ich juuht

Ich find die Diskussion juuht. Der Homo sapiens (im JC kommt der Homo erecticus noch dazu) braucht so etwas als Ventil für den altäglichen Frustationswahn.

Selbst in Meditationsforen für innere Zufriedenheit fallen die Leute verbal messerbewaffnet bei den kleinsten Anläßen und verbalen mehrfachdeutungen über sich her. Wer nicht all samstäglich in die Südkurve zum Schiedsrichterbeleidigen sich einfinden kann, dem hat die Welt das "Forum" gegeben. Hier kann man auf höchstem Niveau sein mühsam erlerntes Wissen gegen den Rest der Welt einsetzen. Das wird dann zur Gradwanderung zwischen erfolgreicher Selbstbeweihräucherung und selbstbewusstseinszerfressenden Entfremdungsprozessen, wenn dann doch noch jemand auftaucht der's besser weiss.

Für Einige wirds zum regelerechten Kampf gegen aufgescheuchte Meute und den nehmen die so ernst als hänge der Fortbestand unserer Spezies davon ab, selbst wenn das Thema "Darf man sich auf dem Fahrrad rasieren" zum Kern der Metaphysik erklärt wird, und dann die Blitzblank-Profis auf die Asphalttrennscheibenspezialisten treffen.

Immer wieder geil und ohne wärs langweilig und mit Sicherheit für einige der einigste Adrenalinkick der im Leben noch geblieben ist.

So ich trink mir jetzt ein Sunquist und denke ich wäre ein Rockstar

MK

Nun... ich denke, es ist doch wünschenswert (und von der Magazinredaktion auch so beabsichtigt) dass die Beiträge hier nicht larifari, kommichheutnichtkommichmorgen, wirschmeißenallesineinenpott sind vom Inhalt her.

Den Binsenweisheitenverbreitern, die hier erzählen, das Leben sei zu kurz und man solle das doch bitte alles nicht so eng sehen, denen sei gesagt, dass sie irgendwann auch keine Freude mehr an redaktionellen Beiträgen im Clubmagazin hätten, wenn eh alles total egal ist, was drin steht und wie richtig ist, was drin steht.

Es geht hier nicht um Selbstzufriedenheit. Ich zumindest bin keinen Deut mehr oder weniger zufrieden mit mir selbst, wenn ich zu einem Beitrag eine kritische Äußerung mache. Ich tue das, wenn ich es für angemessen halte und ganz sicher nicht mit dem Motiv, jemanden aus Langeweile oder Geltungsbedürfnis an die Wand zu nageln.

Es geht weder darum, jemanden in der Luft zu zerreißen, noch geht es darum, blind alles zu beklatschen, was hier so präsentiert wird.

Die Lösung, dem Kinde einen anderen Namen zu geben und nun zu hoffen, inhaltlich sei alles stimmig, ist... naja. Wohl ein wenig mit der heißen Nadel gestrickt, nicht wahr?

Ich hätte den Beitrag einfach rausgenommen und den Autor gebeten, ihn noch einmal auf Stimmigkeit und Themenbezogenheit hin zu überarbeiten.

So, und damit seid Ihr mich auch los. *g*

seht ihr.., nun ist alles schön *g*
kein Grund mehr zum meckern *wink*
freut euch.., das Leben ist so kurz...
Feedback...

... Ist ein Geschenk. Man darf es nehmen und in den Keller legen oder drüber nachdenken.

Es ist kein Angriff sondern ein Denkanstoß. Deshalb braucht man dann auch nicht beleidigt reagieren.

Hut ab vor der namens Änderung. Hut auf fürvden frustrierten Merksatz.

jo...
mach dicht das ding!

aber gut....das thema is durch....

*zwinker*

In diesem Sinne:
freeman

es ist von mir nicht böse gemeint....aber wenn du ein aquarell als graffiti ausgibst dann musst du damit rechnen das es da sehr laute gegenstimmen gibt!

würde allerdings voraussetzen das man es merkt!

Merke: Einen Begriff weiter auszulegen, als die Betty Boop Klientel = Scheiße bauen ... *zwinker*


Auf jeden Fall heisst die Bildersammlung nun anderst ...

In diesem Sinne:
freeman
  • Neu hier? Kein Problem!
Der Fotograf im JOYclub
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Ihr findet Richard im JOYclub unter seinem Nickname bliss555 und könnt dort auch wegen Shootings usw. anfragen.
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