nebelundkraehe ist eine Fotografin aus dem JOYclub, die euch ein Projekt nahe bringen möchte, zu dem demnächst ein Bildband erscheinen soll. Das Thema und gleichzeitig Name des Bandes: Pornchique. Was es damit auf sich hat, wird euch nebelundkraehe fortfolgend verbal, bildlich und durchaus auch etwas provokativ nahe bringen.
Wer ist nebelundkraehe?
Ich wurde 1975 in Ungarn geboren und wollte ursprünglich ein Gaunerleben führen. Spießiges Dahinvegetieren wäre für mich der lebendige Tod. Sicherheiten langweilen mich, ich brauche Nervenkitzel. Dementsprechend haben mich Abenteuer, Risiko und Fremdes immer gereizt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Also führe ich kein "normales" Leben.
Nach Deutschland hat mich ein Semesterjob gebracht. Seitdem bin ich in immer kürzeren Abständen zurückgekommen und schließlich hier geblieben. Erst einmal verblieb ich im Schwabenland, dann irgendwann in Berlin. Meine große Liebe. Berlin. Dieses Pulsieren, das Energische, das Schräge. Hier bin ich zu Hause.
Mein Werdegang
Zum Fotografieren bin ich durch einen fantastischen Freund - ein Fotograf aus Milano - und das Modeln gekommen. Mich faszinierte die Stimmung, die professionelle und künstlerisch arbeitende Fotografen verbreiteten, wie sie mit der analogen Kamera und in der Dunkelkammer gezaubert haben. Immer öfter suchte ich mit Bewunderung nach Darstellungen von Joel P. Witkin, Saudek, Araki & Co, deren Bidsprache mir fernab vom Gewöhnlichen die Nackenhaare hochstehen ließ.
Gleichzeitig wuchs mein Ekel gegenüber den schmierigen Möchtegernknipsern, deren einziger Beweggrund zur Kamera zu greifen eben jener ist, Modellen zwischen die Beine zu glotzen. Also legte ich mir meine erste Kamera zu, eine alte Nikon FM. Ich wollte weg vom Mainstream und zeigen, dass man selbst pornographische Bilder stilvoll darstellen kann.
Meine Motive
Was mein Herz lachen macht, ist eine Art Seelenfotografie. Meistens lichte ich dann Menschen ab, die mich auf irgendeine Weise berühren, deren Augen mir was zu erzählen haben, die Geheimnisse in sich tragen. Oft entstehen düstere, "näblig-krähige" Aufnahmen oder innige Portraits.
Ich habe aber auch ein Faible für Fashionfotografie und ebenso für sinnliche, lustvolle Darstellungen. Das Wort "Erotik" gefällt mir in diesem Zusammenhang nicht - erotisch bedeutet für mich austauschbare Modelle in Toscanalandschaft, Rose auf dem Bauch, geleckte Studioinszenierungen, usw.. Dann mache ich lieber Porno, hart, direkt und stylisch.
Natürlich nehme ich auch Auftragsarbeiten entgegen: sexy Shootings für Duos, Businessportraits mal anders, süße Hochzeiten, Wunschshootings mit professionellem Styling ... 80% meiner Kundschaft sind Stammgäste, sodass ich ein gutes Gefühl haben kann, andere glücklich gemacht zu haben.
Meine Veröffentlichungen
Ich bin gerade dabei einen Bildband herauszugeben. Das Buch soll zum Valentinstag erscheinen, also im Februar 2009.
In diesem Zusammenhang ist auch von einer bundesweiten Wanderausstellung die Rede. Diese soll ebenfalls im Jahre 2009 in Berlin starten und mit zeitgenössischen erotischen Aufnahmen von mehreren Fotografen aufwarten.
Pornchique
Mainstream-Fotos quellen über und sind alle unerträglich gleich. Ich wollte eine Form schaffen, die indiskutabel geil ist und salonfähig mitreißt. Wie man das Kopfkino ausschaltet, um einen Gedankenspagat zwischen den üblichen Gegebenheiten und herbeigerufenen Begierden aufzuspalten ... und in diesem Loch dazwischen verschwindet, ohne weichgespülte 08/15-Fotos festzuhalten. Bei diesen Aufnahmen gibt es keine Grenzen, außer denen, die die Models nicht von alleine überschreiten würden. Ich zeige gerne Alles, weil ich denke, dass man ALLES zeigen DARF.
Meine Pornchique-Bilder sind keine Erotikaufnahmen von einer Frau für andere Frauen, sondern von Mensch zu Mensch. Wer Porno für wen macht, ist also nahezu unbedeutend. Viel wichtiger scheint mir die Frage, WIE man Porno macht, ohne billigen Voyeurismus zu bedienen.
Auch technisch gesehen experimentiere ich viel, da ich Stagnation bewusst meide. Oft wage ich mich auf unerforschte Terrains. Manches von meinen Versuchen bleibt dann übrig und zeigt sich in zukünftigen Arbeiten, andere passen nicht zu meinem Stil, sodass ich sie ganz weglasse. Für mich ist es wichtig, dass ich über die vielfältigen Möglichkeiten Bescheid weiß, jedoch habe ich festgestellt, dass klasse Fotos nicht durch exakte Regeln und Technik entstehen.
Ich kann nicht pauschal sagen, wie ich fotografiere - mal analog, mal digital, mit oder ohne Bearbeitung ... Es hängt sehr von der Art der Aufnahmen ab. Doch überschreite ich für gewöhnlich die üblichen Grenzen und mein Wagnis besteht darin, künstliche Lichter und Blitzlichter außen vor zu lassen, vor allem in meinen neblig-krähigen Aufnahmen. Ich fange die Stimmung des Moments und die Echtheit des Lichts ein, um so die Seele der Gestalten im Bild festzuhalten, ohne Verfälschung.
Ich möchte also keine "schönen Bilder" schaffen, die man normalerweise spätestens nach einmal Betrachten wieder vergessen hat, weil es so unendlich viele davon gibt. Was aber im Kopf hängen bleibt, ist die Schrägheit, ungewöhnliche Perspektiven und Verzerrungen, seltsame Darstellungen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht gut aussehen, unscharf oder unterbelichtet und dennoch geil sind, der Fantasie Freiraum lassen und die Lust wecken, die Kleider des Anderen vom Leib zu reißen. Das will ich, genau das: Wildheit, Ungezügeltheit, Selbstvergessenheit erzeugen.
Meine Models
Was meine Projekte angeht, arbeite ich mit Menschen zusammen, von denen es mir schwindlig wird, die mich mitreißen, mir andere Welten zeigen. Den größten Wert lege ich auf die Aura, die sich mir durch verschwörerische Blicke, eine geschmeidige oder bedrohliche Körpersprache zeigt.
Ich bevorzuge Individuen mit Intellekt, Persönlichkeit und Humor. Wie es schon in meinem Profil steht, liebe ich ein außergewöhnliches, avantgardistisches Auftreten, die schräge Eleganz in Sachen Mode, einen tollen Body - keine Muskelprotze - und ein Charaktergesicht. Heutzutage nennt sich jeder "Model", doch sind es nur Wenige, die sich auch so titulieren können. Mit aufgeklebten Fingernägel und einem Plastikdasein hat es jedenfalls nichts zu tun.
Für meine laufenden Projekte suche ich auch durchaus immer noch Modelle. Obendrein biete ich wegen großer Nachfrage nach Einzel- und Pärchenshootings von Anfang September bis Ende Oktober eine Aktion an. Setzt euch für mehr Informationen doch einfach mit mir in Verbindung ...
Ein paar herzhaftere Aufnahmen
Leider können wir dir einen Einblick in diese Bilder nur nach erfolgter FSK18-Freischaltung präsentieren.
Weitere Themen im Forum
- PornArt-Shooting / männliche Models
Eines meiner Models und ich suchen für ein PornArt-Shooting einen männlichen Darsteller.
- PornArt u den Partner mitbringen (nicht als Akteur)?
Ich hab an euch Fotografen. Seht ihr es gern, wenn ein Model seinen Partner zu einem PornArt-Shooting mitbringt?
- PornArt Edelstahl Shooting
Im Moment steht mir eine Kollektion von Edelstahl Dildos und Plugs zur Verfügung, daher suche ich ein weibliches Model…
- PORNART
Das Forum für stilvolle PornArt-Fotografie. es ist sehr schwierig zwischen künstlericher Absicht und platter…
- Shooting: Erotische Weihnachtsfrau
Mich plagt schon seit letztem Jahr Oktober die Frage, ob und wie sich ein Shooting organisieren läßt und wann sollte…





























