Daisy von Donald_Daisy wollte für ihren Freund von sich einige erotische Aufnahmen erstellen lassen. Diese Bemühungen führten zu ihrem ersten erotischen Shooting mit dem Fotografen kokopelli_photo. Von ihren Erfahrungen berichtet sie im gemeinsamen Interview mit ihrem Fotografen.
- Joy: Ihr beide hattet ein erotisches Shooting. Wollt Ihr mal erzählen, wie es war?
Daisy: Es war ein Donnerstag Morgen, das Wetter zwar trocken aber eher bescheiden. Ich hatte bereits verschiedene Fotografen im Joy angeschrieben, aber entweder hatten sie keine Zeit oder konnten mir aus anderen Gründen nicht helfen. Ich blätterte also weiter durch die Profile der Fotografen und blieb beim Profil von Kokopelli hängen. Seine Bilder gefielen mir sehr und auch er selber wirkte sehr sympathisch.
Ich schrieb ihm eine CM. Durch seinen Link kam ich dann auf seine Homepage und blätterte mich auch dort durch. Als ich dann beim Impressum angekommen war und dort seine Telefonnummer stand, habe ich ihn einfach spontan angerufen. Er war am Telefon sehr freundlich, hat mir sämtliche Fragen beantwortet. Wir haben dann überlegt, wann wir denn Zeit für ein Shooting hätten, und haben dann ganz spontan entschieden, das Ganze noch am gleichen Nachmittag zu realisieren...
- Joy: So ganz spontan? Hast Du öfter solche Spontanshootings Ingo?
Ingo: Normalerweise verabrede ich meine Shootings nicht so kurzfristig. Aber in diesem Fall war es doch so, dass du, Daisy, ein bisschen unter Termindruck warst, weil du die Aufnahmen als Geschenk haben wolltest. In solchen Fällen versuche ich natürlich, auf diese Wünsche einzugehen. Hier war es aber auch ein großer Zufall, dass ich am selben Tag tatsächlich noch einen Termin vergeben konnte. Grundsätzlich ist es ratsam, so ein Shooting längerfristig zu planen, gerade zu Zeiten, in denen viele Nachfragen sind, Weihnachten, Valentinstag.
- Joy: Und dann habt Ihr Euch getroffen. Wie lief das Shooting ab?
Daisy: Nun erst einmal bin ich eine gute dreiviertel Stunde zu spät gekommen, denn ich habe mich völlig verfahren. Ich hatte zwar eine Wegbeschreibung, die war aber aus dem Internet und beinhaltete einen ziemlich komplizierten Umweg. Es war mir schrecklich peinlich, als ich dann endlich bei ihm ankam. Ingo war aber ganz gelassen, ich glaube, er hat es mir nicht übel genommen...
Ingo: Da bist du nicht die Einzige, die sich verfährt. Das Studio liegt ziemlich ländlich, da passiert das schon mal.
Daisy: Nun, wir haben uns erst einmal hingesetzt und ein bisschen geredet. Ingo hat gefragt, was ich mir vorstelle, wofür genau die Bilder sind usw.
Ingo: Für ein Shooting versuche ich immer, schon im Vorfeld am Telefon abzuklären, wie das Model tickt, was es für Wünsche hat, welche Vorstellungen von den Bildern. Aber das erste persönliche Gespräch ist immer ausschlaggebend für die Stimmung. Dafür nehme ich mir viel Zeit, das nimmt auch häufig eine gewisse Scheu und Nervosität, wenn man noch nie oder selten vor einer Kamera gestanden hat. Dazu kommt noch, dass auch nicht alle Vorstellungen, die ein Model vielleicht hat, tatsächlich umgesetzt werden können oder sollten.
- Joy: Was meinst du damit?
Ingo: Nun, manchmal haben die Models Vorstellungen von Bildern, die sie mal gesehen haben und möchten dann genau so fotografiert werden. Nur würde dann die Umsetzung dieser Bildidee einen viel zu großen Aufwand erfordern oder das ist bei mir im Studio gar nicht möglich. Oder auch – und das ist dann meist der Fall – die Pose und das Bild passt gar nicht zu diesem Model. Denn nicht jedes Model kann auch jedes Bild nachstellen. Manchmal würde es einfach nicht gut aussehen. Das sind alles Dinge, die ich dann in dem persönlichen Gespräch abkläre.
- Joy: Und dann, wie ging es weiter?
Daisy: Ich muss zugeben, dass ich nicht diejenige bin, die sich schon häufig vor anderen Männern ausgezogen hat. Um genau zu sein, kennen mich genau zwei Menschen vollkommen nackt, einer davon ist mein Mann. Es war schon eine spannende Situation. Natürlich wusste ich, dass es für Ingo völlig normal war, so wie es für einen Arzt völlig normal ist, einen Menschen nackt zu sehen. Für mich aber hatte es schon etwas peinliches. Ingo war dann auch sehr einfühlsam. Er hat mich gebeten, mich mit einem Neglige bekleidet auf einen Sessel zu setzten und hat erst einmal so ein paar Fotos gemacht.
Ingo: Bei einem Erotikshooting ist manchmal auch einiges an psychologischem Einfühlungsvermögen erforderlich. Ohne eine gewisse Vertrauensbasis zwischen Model und Fotograf kann es keine schönen, authentischen Bilder geben. Wenn ich dann direkt sage "So, Baby, dann zieh dich mal aus, die Kamera ist bereit, komm schon, hab Sex mit der Kamera" – dann kann ich auch gleich einpacken. So läuft das nicht.
Also beginne ich erst einmal ganz langsam mit normalen Aufnahmen. Nach und nach kommt man dann auch zu den erotischen Aufnahmen. Man kann das aber auch nicht erzwingen! Manchmal merkt das Model erst während des Shootings, dass die Scheu vor solchen Aufnahmen dann doch größer ist als der Wunsch danach, sie zu bekommen.
- Joy: Und was passiert dann?
Ingo: Dann werden solche Aufnahmen nicht gemacht, ist doch klar. Unabhängig von dem, was vorher mal vereinbart worden ist. Von erzwungenen Bildern hat doch niemand etwas, das würde man auf den Bildern auch erkennen.
- Joy: Und wie war das dann für dich, Daisy?
Daisy: Es war völlig Ok für mich. Es war zwar schon eine aussergewöhnliche Situation, aber ich verlor dann immer mehr meine Scheu. Im Laufe des Shootings war ich dann auch splitternackt und es hat mir auch nichts mehr ausgemacht. Ich denke die Sympathie zwischen Fotograf und Model muss stimmen. Bei Ingo hatte ich sofort das Gefühl, dass ich ihm vertrauen kann.
Es ist auch nicht so, dass ein Shooting daraus besteht, dass der Fotograf dem Model nur Anweisungen gibt und ansonsten ist es still im Raum. Wir haben eigentlich die ganze Zeit über geredet. Natürlich hat Ingo auch schon mal gesagt: "nimm mal den Arm etwas mehr zur Seite" oder ähnliches, aber er hat mir auch die Freiheit gegeben, selber zu posen. Er hat dann z.B. gesagt, mach einfach wonach dir ist. Diese Fotos sind dann auch die Schönsten geworden ...
- Joy: Wie lange hat Euer Shooting gedauert?
Daisy: So in etwa vier Stunden. Dabei stehe ich aber nicht vier Stunden lang stramm irgendwo vor der Kamera, sondern ich ziehe mich zwischendurch auch mehrmals um, die Requisiten werden umgebaut oder das Licht anders eingestellt...
- Joy: Und danach?
Ingo: Wir haben uns hingesetzt und die Fotos gemeinsam durchgeschaut. So gibt es direkt das gute Erlebnis, solche Bilder zu sehen. Auch wenn die dann im Rohzustand und nicht bearbeitet sind, kann man sich schon gut vorstellen, wie die Bilder hinterher aussehen werden. Und nach so einem Shooting als Model nach Hause zu gehen, ohne einen Blick auf die Ergebnisse geworfen zu haben, das würde ich auch nicht wollen.
Daisy: Ja, es waren schon wirklich viele schöne Bilder dabei. Manche haben mich sofort angesprochen, weil sie wirklich mich darstellten, meine eigene Persönlichkeit zeigten. Ich denke es ist sehr wichtig, dass ein Model das Bild betrachtet und sagen kann: "Ja das bin ich! So bin ich! Das stelle ich dar! Damit kann ich mich identifizieren!"
Es gibt viele schöne Motive, aber nicht jedes Motiv passt auf jede Frau. So gibt es Bilder, auf denen Frauen in bestimmten Posen zu sehen sind, die ich selber wunderschön finde, wo ich aber genau wüsste, dass ich mich in einer solchen Pose nie wohlfühlen würde. Ich glaube Ingo hat mich schon recht schnell verstanden und einschätzen können, welche Art mir zusagt.
Ingo: Genau das ist der Punkt. Nicht alles passt für jeden Menschen. Deshalb ist für mich auch das Gespräch, die Kommunikation bei einem Shooting enorm wichtig. Nur so kann ich erfahren, was sich gut anfühlt und was nicht.
- Joy: Gab es auch etwas was nicht gut war?
Daisy: Na mit Ausnahme der Tatsache, dass ich zu spät gekommen bin ... hmmm da muss ich echt überlegen. Schlecht in dem Sinne war gar nichts. Das Einzige, was ich vielleicht nicht mehr so machen würde, ist dieses bewusste Herbeiführenwollen erotischer Gedanken. Ingo hat zu Anfang erotische Geschichten erzählt, denn er wollte, dass ich eben nicht gekünstelt schaue, sondern dass ich den Blick wirklich fühle. Im Grunde genommen ist das eine klasse Sache, aber für mich war das sehr schwierig, weil ich wusste, ich soll jetzt erotisch schauen. Genau da war es für mich erst recht gekünstelt.
Er hat dann versucht, durch verschiedene Fragen diese Stimmung aufzubauen. Das war zwar nicht schlecht, aber nicht so ganz mein Ding. Ich habe dann später im Laufe des Shootings von alleine eine erotische Stimmung aufbauen können, aber das dauert bei mir immer etwas. Sollten wir also noch einmal ein Shooting haben, würde ich diesen Part vielleicht weglassen... sie lächelt
- Joy: Würdet ihr wieder ein Shooting miteinander machen?
Daisy: Von meiner Seite aus jederzeit. Mir hat es großen Spaß gemacht und ich würde mich immer wieder von Ingo fotografieren lassen.
Ingo: Dem kann ich mich nur anschließen. Ein Shooting sollte immer aus verschiedenen Elementen bestehen: Vorfreude, Spaß, Ausgelassenheit, Freiheit, Vertrauen und guten Ergebnissen. Bei dem Shooting mit Daisy war alles da. Besser geht es nicht. Also von mir aus – sehr gerne eine Wiederholung.
- Joy: Vielen Dank für das Gespräch.
Beide: Gern geschehen.












