07.12.2011

Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele

Amateurfotografinnen inszenieren Amateurmodels

"Unsere Fotos sind nichts für Leute, die hohe Ansprüche an die Erotikfotografie stellen. Sie sind für Liebhaber von sexy Amateuraufnahmen hübscher Mädels." So fasst Myléne Amor, eine der Herausgeberinnen der erotischen Fotobände "Erotikband I und II", ihre grundlegende Philosophie in Sachen erotischer Amateurfotografie zusammen.

Dementsprechend richten sich ihre Bildbände an Betrachter, die das Unvollkommene in Bildern bevorzugen und Fotos mögen, die roh und ungeschliffen daherkommen und auf die technischen Möglichkeiten moderner Profikameras oder Bildbearbeitungsprogramme verzichten. Wir wollen euch die Menschen hinter den Fotobänden vorstellen und euch einige Einblicke in die erotischen Bildbände gewähren.

Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele

Die Idee hinter den Amateurfotografie-Bildbänden

"Girls next door" prägen die Erotikbände.
"Girls next door" prägen die Erotikbände.

Wie in der Einleitung angedeutet, geht es den Herausgeberinnen Myléne Amor, Doreen Love und Peggy L'amour in ihren Büchern nicht um perfektionistische Hochglanzbilder. Der Betrachter erhält die pure Rohfassung der erotischen Motive – welche dominiert werden von den häufig zitierten hübschen Mädchen von nebenan.

Bisher wurden zwei Fotobände über den Re Di Roma Verlag veröffentlicht. Beide beinhalten jeweils bis zu 600 sexy schwarz-weiß Fotos, die die sieben Models der Fotobände ausgiebig in Szene setzen.

  • Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele
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Die Aktmodels & Fotografinnen der erotischen Bildbände

Die Amateurmodels, die gleichzeitig auch die Amateurfotografinnen der Bildbände stellen, sind Damen im Alter von frischen 19 bis zu reiferen, knackigen 49 Jahren und alle eint die Begeisterung für die erotische Amateurfotografie.

Myléne Amor – Hauptinitiatorin des Projektes

Myléne Amor, Hauptinitiatorin des Projektes.
Myléne Amor, Hauptinitiatorin des Projektes.

Myléne, 49 Jahre, Mutter von vier reizenden Töchtern und Hauptorganisatorin der hier vorgestellten Fotoprojekte, fühlt sich vor und hinter der Kamera wohl. Als Fotografin inszeniert sie aber nur Freunde, Familie und Bekannte, da ihr bei fremden Models die notwendige Vertrauensbasis fehlt. Sie bevorzugt die Outdoor-Fotografie und lässt auch gerne das Spiel der Jahreszeiten mit in ihre Bilder einfließen.

Vor der Kamera liebt sie es, in Rollen zu schlüpfen und sich zu verkleiden. Zudem verfasste sie zwei Bücher mit pornographischen Kurzgeschichten.

Die Amateurfotografinnen Doreen Love und Peggy L'amour

Peggy L'amour, Model und Fotografin
Peggy L'amour, Model und Fotografin
Doreen Love, neben ihrer Modeltätigkeit auch als Fotografin in den Bildbänden vertreten.
Doreen Love, neben ihrer Modeltätigkeit auch als Fotografin in den Bildbänden vertreten.

Peggy L'amour, 20 Jahre jung, steuerte - neben ihren Aufgaben als Co-Autorin der Bildbände - als eine der insgesamt drei an den Fotosessions beteiligten Amateurfotografinnen diverse Fotografien bei. Wie die anderen Damen des Projektes steht auch sie gerne als Hobbymodel vor der Kamera. Von beiden Vorlieben legen einige Bilder der Fotobände Zeugnis ab.

Doreen Love, 27 Jahre alt und ebenfalls eine der Co-Autorinnen hinter den hier vorgestellten erotischen Fotobüchern, interessiert sich für alle Aspekte der Erotikfotografie, stand folgerichtig für die Erotikbände sowohl vor als auch hinter der Kamera und lebt seit nunmehr vier Jahren mit Model Katrin in einer Beziehung.

Die weiteren Amateurmodels der Fotobücher

  • Model Katrin
    Model Katrin
  • Model Mandy
    Model Mandy

Katrin, 31 Jahre und Mutter einer Tochter, stand bisher ausschließlich für die hier vorgestellten Bildbände als sexy Amateurmodel vor der Kamera. Mandy, 29 Jahre und Mutter zweier Söhne und einer Tochter, ist ebenfalls als Amateurmodel in den zwei Büchern zu sehen und begeistert bei der Sache, findet aber aufgrund ihres ausfüllenden Familienlebens nur selten Zeit für derartige Shootings. Die Runde komplettieren Madlen, 28 Jahre und Mutter von drei Töchtern, und Cindy, mit 19 Jahren das jüngste Model im Buch und sehr interessiert daran, das Hobby des Modelns zum Beruf zu machen.

  • Model Madlen
    Model Madlen
  • Model Cindy
    Model Cindy

Der Weg zu den Amateurfotografie-Fotobänden

Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele

Zuerst machten diese sieben Damen nur heiße Fotos für sich privat. Von Vorteil war, dass sich die Mädels untereinander alle kennen und man im weitesten Sinne familiär miteinander verbunden ist. Dabei entwickelte man einen solchen Enthusiasmus, dass Myléne Amor auf die Idee kam, die besten Bilder für Fotobücher aufzubereiten und die Allgemeinheit an dem gemeinsamen Hobby teilhaben zu lassen.

Nach Zusage aller Beteiligten gestaltete Myléne Amor das erste Fotobuch, was sich als deutlich aufwändiger erwies, als geplant. Vor allem mussten die zahlreichen bunten Fotos allesamt in Graustufen umgewandelt werden, da ein Buntdruck sowohl für die Macher als später auch für die Käufer zu teuer geworden wäre.

Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele

Schweren Herzens nahm sie den Fotos die Farbe, denn vor allem die heißgeliebten, wundervoll bunten Herbstfotos verloren ihre volle Farbenpracht. Und natürlich kamen in Farbe die vier Jahreszeiten und die farbigen Dessous allgemein besser zur Geltung.

Aber in erster Linie sollte es bei den Bildern ja um die Models und nicht die Natur gehen. Davon abgesehen trat auch der umgekehrte Effekt ein, nämlich dass manch farbiges Motiv in schwarz-weiß vorteilhafter zur Geltung kam.

Nur ab und an wurde in Bildbearbeitungsprogrammen ein Effekt gewählt, um den Bildern einen gewissen Pepp zu geben. Aber an den Mädels im Buch wurde nichts verändert und nichts retuschiert. Die Models werden präsentiert, wie sie wirklich sind.

Erotische Amateurfotografie mit Leib und Seele

Ein Wermutstropfen (mit ebenfalls finanziellem Hintergrund) für die Macher ist das Format der Bücher. Diese kommen im A5 Format und enthalten immer zwei Fotos auf einer Seite, wodurch einige Fotos in den Bänden leider etwas kleiner geraten sind.

Dafür erfährt der Betrachter noch kleine Einzelheiten zu den einzelnen Fotoshootings und erhält somit Informationen über die Models, die Fotografen und den Ablauf der Fotosessions.

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Die Details zu den Erotikbänden I und II

Erotikband IErotikband II
Erotikband I
Erotikband I
Erotikband II
Erotikband II
Erotisches Fotobuch-Erotikband 1
von Mylene Amor, Doreen Love, Peggy L'amour
Taschenbuch, 312 Seiten
Auflage: 1 (17. November 2010)
im Re Di Roma-Verlag;
ISBN-13: 978-3940450951
Erotisches Fotobuch-Erotikband 2
von Mylene Amor, Doreen Love, Peggy L'amour
Taschenbuch, 314 Seiten
Auflage: 1 (17. Februar 2011)
im Re Di Roma-Verlag;
ISBN-13: 978-3868702972
Band I bestellenBand II bestellen

Und wer nun "Blut geleckt hat": Ein dritter Bildband ist bereits in Arbeit ...

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Kommentare


Es geht um Amateurfotografie, von Amateuren, die Amateure abbilden.

Für mich ist es kommerzielle wenn man Bilder verkauft, auch in einem Buch!

Ich habe kein Problem damit wenn es jemanden gelingt amateurhafte Bilder von Amateurmodellen zu verkaufen, aber dann darf man auch nicht beleidigt sein wenn man sie so bezeichnet. In dem Moment in dem ich meine Bilder der Öffentlichkeit präsentiere muss ich die Meinung der Betrachter akzeptieren, auch wenn ich sie nicht teile.

Ich persönlich finde in den Bildern nichts was mich anspricht und denke das die Bücher nur veröffentlicht wurden weil sie eine Frau fotografiert hat und man dadurch dem Vorwurf der "Tittenknipserei" entgehen konnte.

Aber ich habe auch Respekt vor den Beteiligten, ich hätte mich das so nicht getraut.

lg
pero
lol

hammermäßige Snapshots... sprachlos bin... kann auch nicht jeder o)
mit einem handgemalten 23-Euro-Schein bezahlen

Wir hatten das hier an anderer Stelle auch - damals gings um schlecht geschriebene Geschichten und an anderer Stelle um ein schlechtes Video -, dass jegliche fachliche Kritik beleidigt zuerst mit dem Welpenschutz ("es ist doch nur ein Experiment / wir sind doch keine Profis") und dann mit den universalen Freiheitsrechten ("wir sind Künstler, wir dürfen das") zurückgewiesen wurde.

Nun - in so einem Fall erlaube ich mir dann eben auch, mit einem handgemalten 23-Euro-Schein bezahlen zu wollen...

Schmunzel,da ist sie wieder die freie Willensentscheidung *g*

Also mir gefallen die zwei Models, die man in der Vorschau auf der Startseite sieht, nur deswegen würde ich die Bildbände trotzdem nicht gleich kaufen.

Geschmackssache würde ich da eindeutig sagen,banale Bilder gibt es da und dort ebenso wie Kunst also regt euch mal nicht auf.
Technik kann man kaufen ,Models ebenso und wer Fachwissen haben will weiss wo er es findet.
Also jedem Tierchen sein ..........

Ist doch in erster Linie Geschmacksache... kaufen würde ich keinen der Bildbände, ganz einfach weil mich diese Fotos in keinster Weise ansprechen,was aber nicht heisst, das sie absolut schlecht sind.. nur sie treffen eben nicht meinen Geschmack. Einen anderen vielleicht?

... warum auch nicht, für alles gibts einen Markt und wenn man damit Geld verdient Glückwunsch..

es gibt so vieles an Fotografie, schrecklich schlechte Fotos die hochgelobt werden, warum auch immer.. dann sollten auch Amateure in Sachen Fotografie ihre Berechtigung haben und ihre Fans .. oder?


Jemanden etwas gönnen können .. das muss man auch können.. *zwinker*
ansprechend und gelungen

Die meisten dieser Fotos sind recht ansprechend und somit auch gelungen.
Der erotische Spassfaktor ist da. Aufwendig, verkrampft oder gar zu bemüht wirken die Bilder nicht. Das ist dann auch toll so.

Amateur-Fotografie erfüllt nunmal einen ganz anderen Zweck als professionelle Fotografie. Aber Fotografieren ist eben beides. Kunst natürlich nicht unbedingt.

Und wir drehen uns mal wieder im Kreis ... ich denke, diese Grundsatzdiskussion sollte allmählich ein Ende finden! Es geht um Amateurfotografie, von Amateuren, die Amateure abbilden. Deshalb ist der Artikel auch in diesem Forum befindlich, dass da Amateurfotografie und Schnappschüsse heisst! Diese "Szene" gehört auch zum JOYclub und wird daher auch berücksichtigt.

Ich denke, die Macher freuen sich über Tipps und Kniffe mehr, als über eine Diskussion, ob das, was sie machen, nun Kunst ist oder nicht. Wobei niemand von Kunst gesprochen hat ... ausser ihr hier in der Diskussion ...

Die Macher machen, was sie da tun, weil sie Spaß daran haben und ich hoffe mal, sie lassen es sich von dieser etwas kleinlichen Diskussion nicht vermiesen ...

In diesem Sinne:
freeman

Hab ich geschrieben "Kunst liegt im Auge des Künstlers"???
Ich glaube nicht, es sei denn ich bin vorhin aus meinen Postings rausgestolpert und wieder reingestolpert?
  • Neu hier? Kein Problem!
Mylene Amor im JOYclub
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