Bei dem Titel des Bildes bedarf es nicht vieler erklärender Worte zum Inhalt: Das Foto heißt "Ass" und dieser – also charmant ausgedrückt, ein ansehnlicher Hintern – ist auch zu sehen. Davon regelrecht begeistert wählten die JOYclub-Mitglieder das Werk von Fotograf André Fels alias tonlos mit ihren Kommentaren und Bewertungen kurzerhand zum Bild des Monats April.
Und so viel sei schon verraten: Dieser Hintern kommt nicht nur im JOYclub gut an, sondern auch bei den Kunden des Models, denn die Dame arbeitet professionell als Prostituierte in einem Sex-Club.
Das Bild des Monats April 2012
Foto-Shooting im Bordell
Das April-Monatsbild ist im Zuge einer Auftragsarbeit für einen gehobenen Sex-Club entstanden. Als Laie vermutet man nun, dass es sich dabei sicher nicht um ein ganz alltägliches Shooting handeln kann. Fotograf André hat hier allerdings eine gewisse Routine entwickelt, shootete er doch nicht zum ersten Mal in diesem Umfeld.
Wir hakten dennoch genauer nach und so verriet uns der Dortmunder, dass es mitunter sehr schwierig sein kann, mit Prostituierten Fotoarbeiten zu realisieren. Viele Damen aus diesem Bereich sprechen kaum Deutsch oder Englisch. Somit gibt es meist eine große Sprachbarriere. Bei dem Model für das Bild des Monats trifft das jedoch nicht zu. Sie spricht perfekt Deutsch.
Außerdem erfuhren wir, dass es bei Shootings mit Prostituierten gewisse Regeln zu beachten gilt. So darf beispielsweise kein Gesicht zu erkennen sein. Tattoos müssen unkenntlich gemacht bzw. verdeckt werden, da die Damen ihr Privatleben schützen möchten.
Hinzu kommt, dass Shootings auch mal unterbrochen werden müssen, da der normale "Gästeverkehr" weiterläuft und auch Vorrang hat. Das heißt: Wenn ein neuer Gast erscheint, pausiert die Fotoarbeit kurz, damit sich ihm alle Mädchen vorstellen können. Mit etwas Glück entscheidet sich der Gast dann nicht für das Model, so dass die Arbeit weitergehen kann. Wenn doch, muss eine längere Zwangspause eingelegt werden. Anfangs war es für den Fotografen auch etwas befremdlich, wenn ein Model kurz vorher noch einen Gast und damit auch Sex hatte und danach völlig unbefangen vor seiner Kamera stand.
Details zum Bild des Monats
Die Idee für das "Ass"-Bild kam während des Shootings spontan zustande, da das Model sehr posingerfahren ist und auch eigene Inspirationen einbrachte. Die Dame legte quasi nicht die übliche Kamerascheu an den Tag, die der Branche innewohnt, wenngleich natürlich auch sie ihr Privatleben schützen möchte, in dem das Gesicht unbekannt bleibt.
Technisch gesehen, sollen folgende Aspekte nicht unerwähnt bleiben:
Kamera: Nikon D300
Verschlusszeit: 1/125
Blende: 11
Blitz: Elinchrom 250Ws
Lichtformer: ELFO-Striplight 30x150cm
tonlos: Bilder, die mehr sagen als 1.000 Worte
Der Macher unseres Monatsbilds ist im JOYclub sowie allgemein im Web mit dem Künstlernamen "tonlos" unterwegs. Die Begründung scheint naheliegend: Denn Bilder haben bekanntlich keinen Ton. Zudem kann ein Bild mehr als 1.000 Worte sagen.
Über sein Wirken lassen wir nun André selbst zu Wort kommen:
"Ich fotografiere seit einigen Jahren professionell im Bereich Event-Fotografie und Fotojournalismus. Hier im Ruhrgebiet habe ich mir damit auch einen guten Namen gemacht, so dass beispielsweise große Veranstalter gerne meine Dienste in Anspruch nehmen.
Da ich bei Events oftmals angesprochen wurde, ob ich nicht auch 'normale' Fotos mache, habe ich mir im Laufe der Zeit einiges an Studioequipment zugelegt und besitze derzeit ein kleines Fotoatelier in meinen eigenen Räumen. Hier lege ich auch Wert auf Qualität und habe mich für Blitzköpfe der Marke Elinchrom entschieden. Zu Mitte des Jahres ist jedoch der Umzug in ein großes Fotostudio, dem 'LICHTSCHUPPEN.com' geplant - einem ca. 350 m² großen Dachboden einer alten Scheune - das ich zusammen mit meinem Partner Patrick Wodstrcil, auch bekannt als The Paddy, betreiben werde.
An Fotos mache ich grundsätzlich erst mal alles, was der Kunde wünscht. Sei es Portrait oder das 'normale' Dessous-Foto für den Freund… aber auch Interieur- und Image-Fotografie für Rechtsanwälte, Architekten und/oder Handwerker für deren Webseiten.
Mich persönlich reizt dennoch die Fetisch-Fotografie. Ich finde es auch interessanter, wenn eine Frau beispielsweise noch Nylonstrümpfe und High-Heels trägt, als ganz nackt (Akt) ist. Frei nach der Devise: Mehr ist oftmals weniger! Ich finde es mittlerweile eh ziemlich schade, dass Bilder nur noch gut bewertet werden wenn 'Titten' oder 'Muschis' zu sehen sind..."
Besten Dank an André für die Einblicke und weiterhin viel Glück und Erfolg bei seinem Schaffen.











