Das männliche Model vom Februarmotiv unseres JOYclub-Kalenders für das Jahr 2011 steuerten die beiden Kreativen hinter TOXIC_PICS bei, deren Wirken wir euch mit diesem Portrait einmal näher bringen wollen.
Infolgedessen präsentieren wir euch einen kleinen Überblick über das Schaffen des Fotografen Michael und seiner Visagistin und Lebensgefährtin Daniela, die Hand in Hand ihrem gemeinsamen Hobby, der Erotik- und Aktfotografie sowie der Fetischfotografie, nachgehen.
Viel Spaß beim Betrachten der kleinen Werkschau von TOXIC_PICS.
Schritt für Schritt zur Aktfotografie
Toxic Pics, das sind Daniela (37) und Michael (44) aus Düsseldorf. Ihre Wege kreuzten sich 1993 in einem Friseursalon, wo Michael das erste Mal von Daniela den Kopf gewaschen und geschoren bekam. Eine gemeinsame Kinonacht zwei Tage später machte die beiden unzertrennlich.
Die Fotografie war zu dem Zeitpunkt bereits mehr als nur ein Hobby für Michael. Die Motive waren breit gefächert, bis Ende der Neunziger die Modelfotografie dazukam. Zunächst ganz brav mit Portraits, doch nicht lange danach versuchten sich beide an den ersten Aktshootings. Zu Übungszwecken stand zunächst Daniela vor der Kamera. Als sie sich bereit fühlten, den nächsten Schritt zu wagen und die ersten Models kamen, konnte auch Daniela endlich ihrer kreativen Ader hinter der Kamera freien Lauf lassen.
Unter der Woche gehen beide Vollzeitberufen im Gesundheitswesen nach. Die Fotografie ist für sie ein wichtiger kreativer Ausgleich. Ihr Wissen dahingehend haben sie sich über die Jahre autodidaktisch erarbeitet. Dabei konnte vor allem Visagistin Daniela als gelernte Friseurin auf guten Grundkenntnissen aufbauen.
Von den ersten Aktfotos zum eigenen Studio
Die ersten Shootings fanden noch in der 34 Quadratmeter Wohnung der beiden Kreativen statt. Dazu bauten sie den kompletten Wohnraum zum Studio um, ihre ersten Fotolampen waren Baustrahler und das Bad fungierte als Dunkelkammer. Das führte, wie beide schmunzelnd anmerken, durchaus schon mal zu Spannungen.
Glücklicherweise hatten Daniela und Michael ein gutes Verhältnis zu ihrer Vermieterin, die ihnen das Dachgeschoss über ihrer beider Wohnung zur Verfügung stellte, um hier kleine aber feine Studioräume herzurichten. Diese haben sie mit der Zeit immer wieder ausgebaut und verändert.
Durch das Sammeln von Erfahrungen und die Anschaffung immer besseren Equipments veränderten sich die Qualität und der Stil der Bilder von Toxic Pics, obwohl sie bei ihrer Arbeit noch immer die Einfachheit schätzen, also nach wie vor gerne Bilder mit wenig Aufwand (Equipment) inszenieren.
Einen weiteren Vorteil hatte das neue Dachgeschossstudio: Dessen hohe Decke erlaubte die Unterbringung eines ganzen Fundus an Kleidung und Accessoires für die Shootings, den Daniela und Michael bei ihren Beutezügen im Internet und auf Flohmärkten stetig erweitern.
Hauptaugenmerk auf Akt-, Erotik- & Fetischfotografie
Das Hauptaugenmerk der fotografischen Arbeit von Toxic Pics liegt auf den Bereichen der klassischen Akt- und Erotik- sowie der Fetischfotografie. Allerdings legen sich die beiden auf diese Motive nicht fest, würde dies doch mit einer Einschränkung der Kreativität einhergehen.
Dabei verfolgen Daniela und Michael keinen bestimmten Stil. Ihre Bilder entstehen zuerst im Kopf. Ab und an auch in denen ihrer Models, deren Ideen sie, soweit mach- und umsetzbar, auch gerne fotografisch festhalten.
Ob Ästhetik oder Provokation, vieles ist möglich. Es darf auch gerne ausgefallen und/oder verrückt sein.
Aktfotos mit Toxic Pics umsetzen
Ihre Models benötigen keine Modelmaße, kein bestimmtes Alter, keine langjährige Erfahrung, oder ein besonders schönes Gesicht. Der Reiz besteht für beide darin, den Menschen aufs Bild zu bringen und nicht nur seine äußere Hülle. Was jedoch nicht vorhanden sein sollte, wenn man mit Toxic Pics shooten möchte, ist die Scheu, auf den Fotos sein Gesicht zu zeigen, da Daniela und Michael ihre Bilder auch für ihre Homepages und Ausstellungen nutzen möchten.
Wichtig sind Toxic Pics außerdem Spaß und gute Zusammenarbeit, denn für beide gilt: Model, Visagistin und Fotograf bilden ein Team, in dem sich nach Möglichkeit alle wohl fühlen. Überhaupt spielt der Teamgedanke bei beiden eine große Rolle, denn obschon jeder seinen eigenen Bereich hat, werden alle Elemente der Zusammenarbeit (Styling, Posing, Licht und Bildaufteilung) gemeinsam besprochen. Einzig die Bildbearbeitung ist allein Michaels Metier.
Wo kann man Toxic Pics Aktfotos bewundern?
Neben ihrer Präsenz im Internet durften Toxic Pics auch bereits einige ihrer Werke ausstellen. Das erste Mal auf der "Smart 2010" in Essen, worauf einige Anfragen folgten. Die nächste Plattform boten ihnen die Veranstalter der "Kinky Beats", Sue und Ralf, entlang des roten Teppichs während einer Party im Dezember. Nicht zu vergessen die Veröffentlichung im JOYclub Kalender.
Eine weitere Ausstellung im "Kinky-A-Fair", Sues Geschäft auf der Engelbertstraße in Köln, ist in Planung. Als Starttermin ist der 25. Juni 2011 vorgesehen.































